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Teeübersicht - alphabetisch

In Indien sind eine Vielzahl von Teeanbaugebieten angesiedelt, die teilweise über 2000km weit voneinander entfernt sind. Dementsprechend sind auch Blume, Tasse, Farbe und Stärke der Tees sehr unterschiedlich.

Die bedeutendsten Anbaugebiete - und die meist gleichnamigen Teesorten - lauten: Darjeeling, Assam, Dooars und Nilgri.

Darjeeling ist ein Städtchen in Nordindien, 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Hier findet man die Anbauplantagen der edelsten Tees der Welt, welche begünstigt durch die relativ kalten Nächte und die starke Gebirgssonne heranwachsen. Beim Darjeeling-Tee unterscheidet man drei Qualitätsgruppen: first flush (Frühlingspflückung), second flush (Sommerpflückung) und autumnals (Herbstpflückung). Wobei die früher geernteten Tees (first und second flush) die qualitativ hochwertigeren Tees sind.

Die Hochebene Assam ist das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt (circa 2000 Plantagen). Der würzige, kräftige Assam-Tee wird häufig für Mischungen verwendet.

Ähnliche Gegebenheiten findet man in Dooars, einem westlich von Assam gelegenen Anbaugebiet.

In Nigril (im Südwesten Indiens gelegen) wird eine Teesorte angepflanzt, die dem Ceylon-Tee sehr ähnlich ist. Auch dieser Tee ist beliebt für die Herstellung von Teemischungen.

Die Haupterntezeit in Nordindien beginnt im März mit der Ernte der first flash Qualitäten in den Gebieten Darjeeling und Dooars und dauert etwa vier bis sechs Wochen. Der zu dieser Zeit geerntete Tee wird vollwürzig im Aroma.

In der indischen Westmonsunszeit (August bis Oktober) werden die sogenannten Regentees hergestellt.

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